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Wissenswertes kurz erklärt
Lexikon

Wenn auch Sie die wichtigsten Begriffe zum Thema HDTV zur Hand haben wollen, schauen Sie in unser Lexikon.

Blu-ray

Steht für 'Blu(e)' = blau und 'ray'= Strahl, Laser. Die Blu-ray Disc kämpft gegen die HD-DVD um die Nachfolge der DVD. Blu-ray hat eine enorme Speicherkapazität von 50 GB im Gegensatz zu 9,4 GB einer normalen DVD. Ein blauer Laser ermöglicht ein präziseres Ablesen und kompakteres Speichern der Daten. Konzerne wie Sony, Hewlett Packard oder Walt Disney gehören zum Blu-ray-Konsortium, welches die Entwicklung der Silberscheibe forciert.



Dolby Digital

Mit dem Begriff Dolby Digital bezeichnet man das digitale Codierungsverfahren für dreidimensionalen Raumklang über sechs Effektkanäle (Surround-System): zwei Kanäle für Front-Lautsprecher, einen für den Center-Lautsprecher und zwei für die rückwärtigen Lautsprecher (Rear bzw. Surround), die jeweils den gesamten Frequenzbereich wiedergeben, sowie einen Subwoofer-Kanal, der nur die Tieftonanteile enthält. HDTV-Signale werden zumeist mit Dolby-Digital-Sound-Signalen übertragen.



DTS

Abkürzung für Digital Theatre Sound. Im Gegensatz zu Dolby Digital werden die Daten bei diesem digitalen Mehrkanalsystem weniger stark komprimiert, was jedoch mehr Speicherplatz benötigt. Im Kino wird der DTS-Sound auf einer separaten CD mitgeliefert und synchron zum Bild abgespielt.

DVB


Digital Video Broadcasting ist ein Übertragungsstandard für digitales Fernsehen nach dem MPEG-2-Standard. DVB regelt die Codierung von Bild und Ton und berücksichtigt dabei die verschiedenen Übertragungswege Satellit, Kabel und Terrestrik. Die Datenrate ist variabel und beträgt 1,5 Mbits bis 24 Mbits.

DVI

Abkürzung für Digital Visual Interface, DVI ist eine Schnittstelle an technischen Geräten (z.B. DVD-Player, Notebook), die zur Übertragung von Videosignalen mit dem Kopierschutz HDCP zwischen Grafikkarte und Monitor oder Beamer dient. Durch Verzicht auf Wandlung der Daten (Analog-Digital/Digital-Analog) wird eine deutlich bessere Bildqualität erzielt. Typen sind DVI-A (analog), DVI-D (digital) und DVI-I (integrated). DVI-I kann sowohl digitale als auch analoge Videodaten übertragen. Details lesen Sie hier.



HDCP

Abkürzung für High-Bandwidth Digital Content Projection. HDCP ist der Kopierschutz, der bei der DVI- und HDMI-Schnittstelle verwendet wird. Diese Schnittstelle soll sicherstellen, dass der digitale Datenstrom unmöglich ausgelesen und eine Kopie erstellt werden kann.

HD-DVD

Steht für High Density Digital Versatile Disc. Neben Blu-ray möchten die Befürworter von HD-DVD das Rennen um die Nachfolge der DVD gewinnen. Mit 30 GB ist die Speicherkapazität einer HD-DVD um rund 20 GB geringer als die der Blu-ray. Vorteil: Die HD-DVD ist der herkömmlichen DVD so ähnlich, dass die Produktion kostengünstiger und einfacher ausfällt und womöglich DVD-Produktionsanlagen weiterbenutzt werden können. Unternehmen wie Sanyo, Toshiba und Paramount unterstützen die HD-DVD.



HDMI

Abkürzung für High Definition Multimedia Interface. HDMI ist der Nachfolger von DVI und mit diesem kompatibel. Mit der volldigitalen Schnittstelle für Multimediaanwendungen mit implementiertem Kopierschutz HDCP lassen sich alle bekannten Video- und Audioformate (einschließlich HDTV) digital und in voller Qualität über ein einziges Kabel transportieren und darstellen. Entscheidend für ein problemloses Funktionieren ist wie bei DVI die korrekte Installation des Kopierschutzes HDCP.



HDTV

Abkürzung für High Definition Television. HDTV, auch hochauflösendes Fernsehen, ist ein neuer digitaler TV-Standard mit einer Auflösung von 1 280 x 720 oder 1 920 x 1 080 Pixeln. Sender, die HDTV ausstrahlen, müssen das Programm mit speziellem HD-Equipment produzieren. Zum Empfang von HDTV-Signalen wird ein HDTV-Receiver benötigt.

HTPC

Abkürzung für Home Theatre PC. HTPC bezeichnet Computer, die auf Grund ihrer Konfiguration zur Medienwiedergabe besonders geeignet sind.

Irdeto

Digitales Verschlüsselungssystem zur Verschlüsselung von TV-Programmen wie Pay-TV und Erotiksendern.

MPEG

(gesprochen: 'empäg') Die Moving Picture Experts Group ist eine Gruppe von Experten aus verschiedenen Firmen und Universitäten unter der Schirmherrschaft der ISO (International Standards Organization), die sich seit 1988 mit der Standardisierung von Videokompression beschäftigt. Von der Gruppe definierte Verfahren zur digitalen Datenkomprimierung im Bereich Video sind die MPEG-Formate.

Nach MPEG-1 (1993) wurde MPEG-2 (1994/95) vorgestellt. MPEG-2 arbeitet mit einer variablen Übertragungsrate zwischen 3,5 und 9,8 Mbit/s,mit der sowohl niedrige als auch sehr hohe Auflösungen wie bei HDTV übertragen werden können. Trotz der durchschnittlichen Datenkompression von 32:1 ist die Qualität sehr hoch.

MPEG-4 unterstützt neben Video- und Audiodaten auch die Integration beliebiger Medienobjekte wie Animationen oder andere von Computern generierte Objekte. Die Datenrate bei MPEG-4 ist sehr variabel. MPEG-4 verringert im Vergleich zu MPEG-2 die benötigte Bandbreite für HDTV deutlich.

PAL

Abkürzung für Phase Alternation Line = Phasenwechsel nach jeder Zeile. Beim in den 60er Jahren entwickelten und heute noch in Europa vorherrschende System PAL werden 25 Bilder je Sekunde übertragen, wobei zu einem Zeitpunkt nur die jeweils übernächste Zeile des Bildes beschrieben wird. Das bedeutet, dass das menschliche Auge 50 mal in der Sekunde jeweils ein halbes Bild sieht. Die beiden ineinander verzahnten Bildhälften verschmelzen durch das Nachleuchten der Bildpunkte und die Trägheit des menschlichen Auges zu einen vollständigen Bild.

Pixel

Zusammensetzung aus Picture Element. Pixel sind einzelne Bildpunkte, aus denen Fernsehbilder zusammengesetzt sind. Je höher die Anzahl der Pixel, desto schärfer und detailreicher ist die Bildauflösung. Ein VGA-Bild beispielsweise hat 640 x 480 Pixel und besteht demnach aus 307 200 einzelnen Pixeln. Die Größe eines Pixels ist vom Darstellungsmedium (Bildschirm) abhängig.

YUV

Das Videosignal YUV ist die Bezeichnung der Farbsignal-Komponenten für die Modulation nach PAL-Norm. Dabei steht das Y für den Helligkeitswert (Luminanz) eines jeden Pixel, das U und V bezeichnen die Farbwerte (Chrominanz). YUV-Komponenteneingänge ermöglichen zwar die Übertragung von HDTV-Signalen, unterstützen aber keine Verschlüsselung der Hardware. Daher sollte ein Gerät, mit dem man HDTV-Signale erhalten und abspielen möchte, mit einem DVI- oder HDMI-Anschluss, welche den Kopierschutz HDCP unterstützen, ausgestattet sein.







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